Bevor der offizielle Flugbetrieb des Evaluationsfliegens beginnt wird sich erst einmal ordentlich gestärkt.
Küchenchef Peter hat den Grill und die Salatbar voll im Griff.
Um einem eventuell unterschiedlichen Geräuschempfinden zwischen Mann und Frau Rechnung zu tragen haben sich auch einige weibliche Juroren zum Bewerten bereit erklärt.
Piloten und Helfer freuen sich schon auf einen erfolgreichen Tag.
Flugroute und Aufgaben werden exakt festgelegt.
So werden Schlepps mit gleicher Ausgangshöhe (= weniger Leistung für stärkere Maschinen) genauso geplant wie Schlepps unter voller Leistung.
Die Flieger warten nun bereits sehnsüchtig darauf, in die Luft zu kommen.
Aber vor dem ersten Start wird noch von jedem Schlepper eine Schallmessung am Boden durchgeführt.
Pilot und Helfer richten die Maschine in korrektem Winkel und Abstand zum Messgerät aus.
Und dann Vollgas, bis die Kappe des Helfers wegweht...
Die Ergebnisse werden akribisch notiert und dienen später als Basis um die Messwerte am Flugplatz-fernen Messpunkt abgleichen zu können.
Zum Vergleich sind angetreten: Ein Schlepper mit 4-Zylinder 2-Takt Motor
- Daniels "Quadrat-Wal", neu mit 2-Zylinder-Motor.
- Ein kleinerer Elektroschlepper, dem man seine Leistung auf den ersten Blick nicht ansieht.
- und eine stark modifizierte Rascal, ebenfalls mit Elektromotor (fertige Elektroschlepper "von der Stange" gibt's eben noch nicht).
Nun ist aber endlich die Zeit zum Fliegen gekommen.
Um die Schleppmaschinen richtig auszulasten waren heute möglichst grosse Segler gefragt.
Für den 4-Zylinder-Schlepper ist Dänis Oldtimer natürlich kein Problem.
Gemessen wird nach dem Eindrehen auf den 90° Querabflug.
Wenn sie doch nur nicht so schwer zu tragen wäre...
Fachsimpeln und einfach nur zuschauen macht natürlich auch Spass.
Obwohl der heutige Tag den Schleppern gewidmet war kamen sicherlich auch die Seglerpiloten nicht zu kurz.
Mit dem Abbauen des Zeltes und dem Aufräumen geht ein schöner und erfolgreicher Tag zu Ende.
Christian hat seinem Big Lift einen neuen Motor spendiert. Nach einem Testflug lies er sich auf einen Schleppversuch ein.
Der Start verlief einwandfrei. Der neue Motor scheint etwas mehr Leistung zu haben, als sein Vorgänger.
Dieses Jahr bei idealen Bedingungen. Der Himmel ist fast Wolkenlos und es herrscht beinahe Windstille.
Die Finnenfackel ist fast ausgebrannt. Licht gibt sie nur noch wenig aber noch genügend Wärme.
Heute hatte Martins neue Ventus ihren Erstflug.Vorläufig mal im Schlepp von Patriks Swisstrainer.
Schwerpunkt und Klappenausschlägen passen. Nach dem Austrimmen zeigt die Ventus ein ruhiges, herrliches Flugbild.
Und auch im Landeanflug keine Überraschungen. Die Bremsklappen verzögern gut. Und falls man sich doch mal verschätzt hilft ja die eingebaute Thermik :-)
Die Nachkontrolle zeigt, dass alle Bauteile am Platz geblieben sind. Was will man mehr ? Natürlich: Auf den nächsten Flug freuen !
Und noch ein Erstflug wartete heute aufs Schleppseil. Daniel M. hatte seinen wunderschönen "Kohle-Segler" parat.
Rauf ging es wie immer zügig. Aber oben angekommen wollte sich der Segler partout nicht vom Seil lösen.
Trotz wildem Knüppeln der beiden Piloten gelang es Patrik erst nach einer gefühlten (bangen) Ewigkeit das Seil an der Schleppmaschine auszuklinken.
Mit eingehängtem Seil flog Daniels Segler aber erstaunlich stabil. Naja, die Landung war dann etwas härter als geplant. Aber er hat überlebt.
Kein Erstflug, aber ein erster Flug ohne Motoraufsatz. Ob man das einsparte Gewicht beim Fliegen wohl spürt ?
Rechts im Bild der schöne Oldtimer-Segler von Stefan Fl. Der fliegt genauso toll wie er aussieht.
Das Orginal der Piper HB - OYB ist auf die Flubag immatrikuliert und in Beromünster stationiert. Das Gletscherflugzeug ist mit Radverkleidungen und Ski ausgerüstet (Modell wird auf den Winter nachgerüstet).
Vorbildähnlicher Nachbau der Piper PA - 18 HB-OYB nach bestandener Schallmessung (78 DbA) in abendlicher Stimmung.
Danies "Schwergewicht" führt zu einem unerwartet hohen Spritverbrauch bei der Schleppmaschine. Irgendwann einmal war der Tank plötzlich leer.
Die Segler braten in der Sonne, die Piloten geniessen lieber den Schatten.
Die L-Spatz von Stefan. Wunder schönes Bild, wenn der Rippenflügel von der Sonne so von oben beleuchtet wird.
Die FOX von Patrik zum ersten mal auf dem Platz. Sie hat eine Spannweite von 4m und ein Abfluggewicht von 8,5kg.